Fiktive Abrechnung

 

Der Geschädigte kann gemäß § 249 BGB selbst entscheiden, ob er das Fahrzeug instandsetzen lässt oder
ob er  die ermittelten Reparaturkosten ausgezahlt haben möchte (fiktive Abrechnung). Wenn die Reparaturkosten oberhalb von 70% liegen, wird bei der fiktiven Abrechnung nach herrschender Rechtsprechung der Restwert in Abzug gebracht (Wiederbeschaffungswert abzüglich Restwert = Entschädigungsbetrag). Der Geschädigte darf in diesen Fällen sein beschädigtes Fahrzeug zu dem Wert veräußern, den der Sachverständige als Wert auf dem allgemeinen regionalen Markt ermittelt hat. Auf höhere Restwertangebote des Versicherers muss er sich nur dann einlassen, sofern er sein Fahrzeug noch nicht veräußert hat.

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